Mahnbescheid

Mahnbescheid widersprechen

Ein Mahnverfahren besteht aus mehreren Stufen und dient dazu, offene Forderungen doch noch einzutreiben. Das Beantragen eine solchen Mahnbescheids ist für die Gläubiger recht einfach – sie müssen den Bescheid beim Mahngericht beauftragen. Das Gericht prüft dabei gar nicht, ob die erhobene Forderung berechtigt ist. Es kann sich daher lohnen, die Forderung einer gründlichen Prüfung zu unterziehen und einen Widerspruch gegen die Mahnung einzulegen. Dabei unterstütze ich Sie als erfahrener Schuldnerberater!

Mahnbescheide nicht immer berechtigt

Wenn ein Mahnbescheid im Briefkasten landet, ist dieser häufig schon von außen zu erkennen. Diese unangenehmen Briefe sind für betroffene mit Unsicherheit verbunden, denn schließlich bedeutet eine Mahnung nur noch mehr Ärger. Mit dem gerichtlichen Mahnverfahren können Gläubiger Forderungen eintreiben. Wenn Sie dem Bescheid nicht widersprechen, dann wird dem Gläubiger ein Vollstreckungsbescheid zugesprochen, mit dem er die offene Rechnung mittels Zwangspfändungen eintreiben lassen kann.

Wichtige Fristen beim Mahnbescheid

Ein Mahnbescheid kann gleich für mehrere Forderungen eines Gläubigers stehen. Wenn eine der darin zusammengefassten Forderungen unberechtigt ist, ist ein Widerspruch ebenso sinnvoll. Allerdings gilt hierbei, dass eine Mahnung noch nichts darüber aussagt, ob die Forderung auch berechtigt ist. Nutzen Sie also die Chance, die Forderung prüfen zu lassen!

Was Sie bei einem Widerspruch gegen die Mahnung beachten sollten

Beim Widerspruch gegen einen Mahnbescheid gibt es einiges zu beachten. Denn der Widerspruch muss das Amtsgericht innerhalb der festgelegten Frist erreichen, sonst kann er nicht mehr gültig sein. Für den Widerspruch haben Sie nur zwei Wochen Zeit. Suchen Sie also schnell professionelle Hilfe Aber auch dann, wenn die Frist bereits verstrichen ist, ergeben sich noch Möglichkeiten. Je nachdem, ob der Gläubiger dann schon einen Vollstreckungsbescheid erwirkt hat oder ob dieser noch nicht gegeben ist, unterscheidet sich das weitere Vorgehen, welches ich mit Ihnen gemeinsam plane.

Professionelle Hilfe gegen Mahnbescheide

Auch das Formular selbst kann eine Herausforderung darstellen, da es korrekt ausgefüllt werden muss. Was einfach klingt, ist bei einem solchen amtlichen Vordruck manchmal recht kompliziert. Eine Begründung des Widerspruchs gegenüber dem Gericht ist nicht unbedingt notwendig. Gegenüber dem Gläubiger sollten Sie aber durchaus erklären, warum Sie der Forderung wiedersprechen. Auch hierbei unterstütze ich Sie mit meinen jahrelangen Erfahrungen!